„Ein Stück Berliner Geschichte und zugleich ein Plädoyer für Toleranz und friedliches Miteinander – spannend und mitreißend erzählt!“
– Verlagsvorschau
Um das Jahr 1700 vollbringt das Land Brandenburg, immer noch ausgeblutet vom 30jährigen Krieg, mit der Aufnahme großer Mengen französischer Flüchtlinge eine bedeutende Integrationsleistung. Doch so einfach und selbstverständlich, wie im Nachhinein oft dargestellt, war das Nebeneinander von Einheimischen und französischen Hugenotten vor allem in den ersten Jahren nicht.
Der Handschuhmacher Paul Deschamps bringt Einiges durcheinander im kurfürstlichen Berlin. Unzufrieden mit dem Leder, das er kaufen kann, beginnt er gegen alle Zunftordnung, selbst zu gerben. Doch damit nicht genug – er will auch noch eine französische Kirche in Berlin bauen. Inzwischen verliebt sich seine Frau Claire in seinen Gegenspieler, den Berliner Gerber Lorenz Haeuser …